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Home Technik der Szenerie-Fotografie

Technik der Szenerie-Fotografie

 

 

Klicke auf den Startknopf, um die Flash-Animation anzusehen. Die Darstellung zeigt in stark zeitgeraffter Form die 72 Positionen der digitalen Canon EOS 350D-Spiegelreflex-Kamera, die auf den Panoramakopf Manfrotto 303SPH aufgesetzt ist.

 

Daneben laufen zeitgleich die Darstellungen des Panorama-Editor-Fensters von PTGUi 8.1.4 ab, die die Einzelfotos nach dem Stitchen, Kontrollpunkt-Optimieren, Verzerren und Überblenden in der equirectangularen Projektion im Format 2:1 (Breite,Höhe) zeigen.

Der Panoramakopf wird mit der Hand in die verschiedenen Positionen gedreht. Klickstops im Panoramakopf sorgen dafür, dass die horizontal voreingestellten Positionen automatisch einrasten. Bei meinem 24mm-Weitwinkel sind es 18 Bilder pro 360°- Umdrehung. Die Rastung ist also auf 20° eingestellt.

 

 

 

 

 

Im folgenden Screencast zeige ich, wie die Digitalaufnahmen mit dem kostenlosen Canon-Programm "Digital Photo Professional" bearbeite und anschließend vom RAW-Format in das Tiff-Format konvertiere. Danach werden die einzelnen Arbeitsschritte im Stitching-Programm "PTGUi" dargestellt.

 

 

Der "Panomate" von Luke Gale

Für alle, die einen billigen, aber dennoch stabilen und funktionellen Panoramakopf suchen,
bietet Luke Gale auf ebay seinen Panomate für 25 britische Pfund, das sind knapp 30 EUR, an.

Auktion

Sehr sauber gefräst und mit präzisen Passungen ist er aus MDF gefertigt, einem im Bauwesen häufig eingesetzten mittelhart gepresstem, aus verleimten, feinen Holzfasern bestehenden Werkstoff. Die Aluminium-Grundplatte mit dem 1/4" UNF Fotogewinde ist passgenau in den horizontalen Haltebügel eingelassen und mit ihm durch sechs Schrauben fest verbunden.
Die Kamera wird am Schwenkarm mit einer 1/4" UNF - Fotoschraube fixiert, wobei sie durch zwei kräftige Gummi-Unterlegscheiben vor Verkratzen geschützt ist.
In den nächsten Tagen werde ich an dieser Stelle über meine Erfahrungen im praktischen Einsatz berichten.
Hier habe ich einmal das Auspacken des fertig montiert gelieferten Panomates gefilmt:

 

 

Die Erprobung

Für eigene Szenerien muss man keine teuren Fotosachen kaufen. Mit einem billigen Holz-Panoramakopf geht es auch, wenn auch etwas langsamer und nicht ganz so präzise wie mit einem zehnfach teureren.

Wenn man sich die langwierige Nacharbeit beim Setzen von vertikalen Kontrollpunkten ersparen will, muss man den Panomate auf einen Kugelkopf setzen. Nur so kann man den Panoramakopf beim horizontalen Drehen in der Waage halten.

Ein Rotator mit Klickstops darunter vereinfacht das Anfahren der einzelnen Drehwinkel.

Weil ich den nicht extra kaufen wollte, habe ich eine 360°-Skala auf eine alte CD geklebt und einen roten Papierpfeil mit Klebefilm an dem Video-Neiger befestigt. So kann ich die 12 Positionen im 30°-Abstand nach Augenmaß schnell ansteuern.

Schwieriger wird es bei den vertikalen Drehwinkeln. Hier werde ich mir noch Markierungslinien an den vertikalen Panoramakopf-Arm zeichnen, um eine ausreichende Überlappung sicher zu stellen.

Skala

Ohne einen Kugelkopf ist die Libelle am Panomate nutzlos.

 


 

CD-Skala

Einfache Lösung, solche Skalen findet man im Internet.

 


 

Beispiel-Panorama

Fertiges Beispiel-Panorama

 


 

Eigenbau-Panoramakopf

Der japanische Szenerie-Kollege Wake Tomo hat sich seinen Panoramakopf selbst gebaut:

"Camera: Sony A300
Lens: SIGMA_10-20mm F4-5.6 EX DC/HSM and normaly I'm using 17mm position.
PanoHead: P.M.PanoHead (PoorMansPanoHead...as you know Haha...)
My P.M.PanoHead enables quick operation.  2 second is enough for one shot, and accurate more  than thinking. But most important thing is ve--ry cheap.
Software: Hugin & Photoshop only."

Quelle:  http://cid-d34a19e1bee269f5.profile.live.com/

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